BioZell-2000B
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Biologischer Pflanzenschutz

Biologischer Pflanzenschutz

Der biologische Pflanzenschutz wird allgemein in der Öffentlichkeit als der nicht-chemische Pflanzenschutz definiert und schützt die Kulturpflanzen vor Schadorganismen und anderen destruktiven Einflüssen. Dabei steht im Vordergrund die Bedürfnisse von Pflanzen, Tieren, Boden, Klima und Luft (biotische und abiotische Ökofaktoren) und deren Wechselwirkungen untereinander zu berücksichtigen und ein stabiles Gleichgewicht ohne den störenden Einfluss von toxischen Stoffen anzustreben. Es wird sich somit an natürlichen, stabilen Ökosystemen orientiert und versucht, negative Eingriffe auf die Ökosysteme zu vermeiden sowie ohne die Einbringung von Giften auszukommen. Der Schutz der Kulturpflanzen ist vorrangig präventiv und auf die Stärkung der Pflanzen und der Nutzorganismen ausgerichtet, erst sekundär sind direkte Maßnahmen gegen Schaderreger vorzunehmen.

Der biologische Pflanzenschutz ist von zunehmender Bedeutung im integrierten Pflanzenschutz, wo biologische, chemische und physikalische Maßnahmen kombiniert eingesetzt werden, und vor allem in der ökologischen Landwirtschaft, wo chemische Maßnahmen zum großen Teil nicht erlaubt sind. Biologischer Pflanzenschutz, inklusive biologischer Schädlingsbekämpfung gewinnen vor allem als Alternative zum Einsatz von Pestiziden immer mehr an Bedeutung, da der chemische Pflanzenschutz aufgrund seiner Persistenz in vermehrtem Maße Rückstände in der Natur hinterlässt und zu einer Akkumulation schädlicher Substanzen führt, die sich negativ auf die menschliche und ökologische Gesundheit auswirken. Außerdem wirkt sich negativ aus, dass sich die Schädlinge resistent gegenüber den Pestiziden entwickeln können. Nach der Behandlung von Erntegut mit den chemischen Mitteln ist zudem eine Karenzzeit einzuhalten, damit sich die Konzentrationen der schädlichen Stoffe abbauen können.

Allgemein werden heutzutage biologischen Pflanzenschutzverfahren besondere positive Eigenschaften zugesprochen, die besonders in letzter Zeit angesichts einer gesicherten Ernährung eine besondere Rolle zukommen. Aus der Sicht des Anbauers ist er eine mögliche Alternative zu chemischen Verfahren des Pflanzenschutzes, aus der Sicht des Verbrauchers angesichts eines steigenden Gesundheitsbewusstseins besteht die verbreitete Sorge vor chemischen Rückständen in der Nahrung. Von Seiten des Umweltschutzes kommt schliesslich der relativ größeren Selektivität biologischer Verfahren und ihren geringeren Nebenwirkungen eine zunehmende Bedeutung zu.

Nach der Definition des Integrierten Pflanzenschutzes ist der Biologische Pflanzenschutz als vorrangig für die einzusetzenden Pflanzenschutzverfahren zu betrachten. Letzteres wurde bereits in dem Deutschen Pflanzenschutzgesetz von 1986 besonders hervorgehoben. Auch von Seiten der Europäischen Union findet dieser seit der entsprechenden Richtlinie vom 15.7.1991 besondere Berücksichtigung.

Historisch betrachtet wurden die ersten Versuche zur Biologischen Bekämpfung in Hinsicht auf die Nachführung von Nützlingen gegen Schädlinge, die aus fremden Gebieten eingeschleppt wurden, durchgeführt. Als ein klassisches Beispiel zählt hierbei die massenweise Ausbringung des Mareinkäfers aus Australien in die westlichen Regionen der USA (Kalifornien) mit dem Ziel der Einbürgerung zur Biologischen Bekämpfung der dort eingeschleppten Woll-Schildlaus. Hierzu gehört auch der bekannte Einsatz des Marienkäfers zur Dezimierung und Bekämpfung in Deutschland und Europa.

Heute wird der Biologische Pflanzenschutz wesentlich breiter definiert und umfasst:

  • Schonung und Förderung von Nutzorganismen
  • Nachführung, Einbürgerung von Nutzorganismen und ihre Anwendung: Einsatz von Antagonisten gegen Schädlinge: Vieren, Bakterien, Pilze, Insekten, Spinnentiere und Feindpflanzen
  • Antagonisten gegen Krankheiten: Bakterien, Pilze und andere
  • Stärkung der Widerstandskraft der Kulturpflanze
  • Einsatz von nicht-pathogenen Mikroorganismen oder ihrer Stoffwechselprodukte, von Pflanzenauszügen und anderen Naturstoffen

 

Nach dieser Definition ist die Förderung und Anwendung von Nutzorganismen sowie die Förderung der Resistenz von Kulturpflanzen eine biologische Pflanzenschutzmaßnahme. Dies kann z. B. auch hervorgehoben werden an Hand des Einsatzes des Pflanzenstärkungsmittels BioZell-2000B, das zu einer Erhöhung der Resistenz der behandelten Pflanzen führt. Insgesamt kann hervorgehoben werden, dass im Biologischen Pflanzenschutz durch die selektive Wirkung gegenüber Schaderregern und Schädlingen frei lebende Gegenspieler von Schadorganismen geschont werden, die zu einer längerfristigen Regulation der Schaderreger führen können und darüber hinaus weitere Anwendungen nicht erforderlich machen. Zusammenfassend kann abschießend gefolgert werden, dass der Biologische Pflanzenschutz einen gezielten Einsatz gegen Krankheiten und Schädlinge ermöglicht und damit die Umwelt vor der Beeinträchtigung durch die Chemie schützt.

 

Anwendungsgebiete:

Kernobst

Steinobst

Beerenobst

Ziergehölze

Rosengewächse

BioZell-2000B
Finkenweg 5
69151 Neckargemünd

 

Tel.: 06223 3885
Fax: 06223 72455

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