BioZell-2000B
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Pflanzenstärkungsmittel

Pflanzenstärkungsmittel

Pflanzenstärkungsmittel zählen neben den nur begrenzt verfügbaren Pflanzenschutzmitteln zu den wichtigsten direkten Maßnahmen im Ökologischen Landbau. Von der Definition des Pflanzenschutzgesetzes her sind Pflanzenstärkungsmittel Stoffe, die ausschließlich dazu bestimmt sind, die Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegen Schadorganismen zu erhöhen, Pflanzen vor nichtparasitären Beeinträchtigungen zu schützen oder die für die Anwendung an abgeschnittenen Zierpflanzen außer Anbaumaterial definiert sind.

Die gesetzlichen Grundlagen schreiben dabei vor, dass Pflanzenstärkungsmittel nur in den Verkehr gebracht werden dürfen, wenn sie in der Liste über Pflanzenstärkungsmittel des Bundesamtes für Verbraucherschutzes und Lebensmittelsicherheit (BVL) aufgenommen worden sind; die Aufnahme in diese Liste muss beantragt werden (§§ 31, 31a, 31b PflSchG).

Wichtigste Voraussetzung für eine Aufnahme in die Liste ist, dass ein Mittel bei bestimmungsgemäßer und sachgerechter Anwendung oder als Folge einer solchen Anwendung keine schädlichen Auswirkungen hat, insbesondere auf die Gesundheit von Mensch und Tier, das Grundwasser und den Naturhaushalt. Pflanzenstärkungsmittel sind laut deutschem Pflanzenschutzgesetz (in Österreich und der Schweiz gibt es dafür keine gesetzliche Regelung) "Stoffe, die ausschließlich dazu bestimmt sind, die Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegen Schadorganismen zu erhöhen".

Die Pflanzenstärkungsmittel können als wirksame Stoffe mineralische oder pfla nzliche Bestandteile, aber auch Mikroorganismen, wie Bakterien oder Pilze enthalten. Sie können aber auch eine gewisse Resistenz der Pflanze gegen bestimmte Krankheitserreger hervorrufen, d. h. eine so genannte Resistenzinduktion. Dies ist z. B. der Wirkungsmechanismus von dem Pflanzenstärkungsmittel BioZell-2000B, das nachfolgend noch näher vorgestellt wird.

Daneben gibt es eine weitere Gruppe von Pflanzenstärkungsmitteln, die Pflanzen vor "nichtparasitären Beeinträchtigungen" schützen sollen. Dazu gehört zum Beispiel die weiße Farbe, die Obstbäume an sonnigen Wintertagen vor dem Aufplatzen der Rinde schützt.

Außerdem werden Präparate, die "an abgeschnittenen Zierpflanzen außer Anbaumaterial" anzuwenden sind, ebenfalls in dieser Kategorie geführt. Hierbei handelt es sich um so genannte Frischhaltemittel für Blumen in der Vase, die meist Zucker, eine keim-hemmende Substanz (z. B. eine organische Säure) oder anorganische Salze enthalten.

Pflanzenstärkungsmittel sind für den biologischen Pflanzenschutz besonders wichtig, sie werden neben dem Kleingarten und dem ökologischen Anbau auch von konventionell wirtschaftenden Landwirten und Gärtnern eingesetzt. Z. Zt. werden etwa 330 Präparate in der Liste der Pflanzenstärkungsmittel des VBL offiziell geführt.

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